ANTIZYKLISCHER ERFOLG

Seit Kurzem ist der Immobilienfonds Corum Origin des französischen Assetmanagers Corum in Österreich verfügbar. Österreich-Chef Christopher Kampner erklärt unter anderem, wie die sechsprozentige Rendite erreicht wird.

*Hierbei handelt es sich um eine bezahlte Anzeige.

Immobilien gelten für viele – trotz Konkurrenz durch Aktien, Anleihen etc. – weiterhin als die sicherste Investition für die Zukunft. Dass die Affinität zu Immobilieninvestments insbesondere in Österreich ungebrochen groß ist, zeigt eine Umfrage von Raiffeisen Immobilien: Demnach wollen 30 % der befragten Österreicher in Immobilien investieren. Das gern zitierte „Betongold“ scheint also weiterhin in Mode zu sein.

Für all jene, die das aber nicht mit einer eigenen Wohnung bzw. einem eigenen Haus tun möchten, sind Immobilienfonds eine Option. Dabei investieren Assetmanager in Immobilien, vermieten und verkaufen diese und legen einen Fonds auf, über den Investoren am dadurch entstehenden Gewinn beteiligt werden. Genau diesem Konzept folgt auch Corum Asset Management, ­deren Österreich-Tochter Anfang 2019 den Vertrieb an Privatkunden gestartet hat. Corum ist ein französischer Assetmanager, der dieses Konzept perfektioniert hat – vor allem mit dem Flagship-Produkt Corum Origin.

„Das Produkt ist leicht verständlich: Wir kaufen Immobilien und unsere Kunden bekommen die Mieteinnahmen dieser Immobilien. Das Ganze ist zudem als langfristiges Investment angedacht“, erklärt Christopher Kampner, der die Österreich-Niederlassung von Corum leitet. Das Team wuchs von einer One-Man-Show – Kampner heuerte Anfang 2019 an – auf aktuell sechs Mitarbeiter; weitere sollen folgen.

„Wir sind mit der Entwicklung sehr zufrieden“, sagt Kampner. „Es braucht natürlich noch Zeit, um die Marke und unser Produkt im Markt bekannt zu machen.“ Bei der Investmentstrategie ist Corum konservativ unterwegs: Gekauft werden ausschließlich gewerbliche Immobilien in der Eurozone, die idealerweise an einen einzigen Mieter vergeben werden. Das verringert die Ausfallquote und ermöglicht langfristige Verträge. Es scheint zu funktionieren: „Das Nonplusultra für unsere Kunden ist neben der monatlichen Ausschüttung sicher unsere Auslastungs­quote, die bei über 99 % liegt“, schildert Kampner.

 

Einige Vorsichtsmaßnahmen vor der Investition: Die von Corum Asset Management verwalteten Produkte sind langfristige Investitionen. Wie bei jeder Investition bieten sie keine Garantie für die Performance oder Rendite und stellen ein Risiko des Kapitalverlusts dar. Die Einnahmen können sowohl fallen als auch steigen und hängen von den Entwicklungen an den Immobilien- und Finanzmärkten ab. Wir weisen darauf hin, dass die Wertentwicklung in der Vergangenheit keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung ist. Denken Sie daran, dass Corum Origin eine Investition in Immobilien ist und damit eine beschränkte Liquidität aufweist. Wir empfehlen eine Haltedauer von zehn Jahren. Sie müssen vor jeder Anlage prüfen, ob diese Ihrer Vermögenssituation entspricht. Corum Origin ist ein SCPI, der von Corum Asset Management verwaltet wird. Corum Origin, visa SCPI n° 12–17 vom AMF am 24/07/2012. Corum AM, 1 rue Euler 75008 Paris; AMF-Zulassung am 14. April 2011 unter der Nr. GP-11000012.

 

Das Konzept selbst ist nicht neu – seit 50 Jahren existieren in Frankreich ähnliche Investmentvehikel. Besagten Corum Origin, der jetzt eben auch in Österreich zugelassen wird, gibt es seit 2012. Seitdem wurde jedes Jahr eine stattliche Rendite von zumindest sechs Prozent pro Jahr erreicht. „Für unser Investmentteam ist es nicht leicht, die richtigen Immobilien zu finden. Sie sind aber gut vernetzt und frühzeitig informiert. Zudem steigen wir antizyklisch in Märkte ein.“

Ein Beispiel: Corum kaufte für seinen zweiten Immobilienfonds Corum XL in den letzten zwei Jahren stark am britischen Markt ein, da die Unsicherheit durch den ­­Brexit, gekoppelt mit einem niedrigen Pfund, gute Zukäufe ermöglichte. Krisen sieht Kampner stets als Chance: „Wir sehen, dass die Preise stark in die Höhe gegangen sind, daher erwarten wir eigentlich jeden Tag eine neue Immobilienkrise. Doch gerade, wenn es dazu kommt, dass einzelne Krisen entstehen, können wir günstig neue Immobilien kaufen.“

Aktuell umfasst das Portfolio rund 123 Objekte mit 206 Mietern. Insgesamt liegt der Wert der Immobilien bei rund 1,8 Milliarden €. Die Bewertung der Immobilien übernimmt die französische Großbank BNP Paribas.

Um die Rendite auch ander­weitig abzusichern, wurde der Kapitalzufluss in den Fonds beschränkt. Passend zu den Immobilien, die in den nächsten zwölf Monaten gekauft werden können, werden die Investitionen beschränkt. Der Vertrieb des Fonds wird also bei einer gewissen Größe gekappt. „Einen Kaufdruck von Immobilien haben Fonds, wenn zu viel Geld in sie einfließt. Mit unserer Beschränkung des Kapitalzuflusses stellen wir aber sicher, dass die Dividende für die bestehenden Investoren nicht verwässert wird“, so Kampner.

Christopher Kampner selbst hat die Affinität zu Finanzthemen im Blut. „Ich bin in der Finanzbranche groß geworden.“ Seine Mutter Ursula war als Geschäftsführerin bei Superfund tätig, er selbst verbrachte über acht Jahre bei der österreichischen Investmentgesellschaft. Als er erfuhr, dass Corum einen Markteintritt in Österreich plant, wollte er dabei sein. Bereut hat er den Schritt nicht: „Das war sicher eine meiner besten beruflichen Entscheidungen.“

Neben dem Wachstum des Teams sollen 2020 vor allem neue Kunden gewonnen werden. Mitbringen müssen diese neben mindestens 1.090 € Einstiegsinvestment auch einen langen Atem. Denn der hohen Rendite stehen auch höhere Kosten gegenüber: Mit einem Ausgabeaufschlag von fast 12 % ist der Corum Origin kein günstiges Investment. Für Kampner macht ein Einstieg nur dann Sinn, wenn Investoren langfristig dabeibleiben. „Die Kunden müssen das als langfristiges Investment sehen. Wir empfehlen eine Haltedauer von mindestens zehn Jahren. Aber auch, wenn ein Kunde nur die letzten fünf Jahre investiert war, ergab sich eine Performance pro Jahr von 5,57 % (nach Gebühren, vor Steuern, Anm.).“ Es scheint, als würde sich Betongold auch in Zukunft auszahlen.

Text: Klaus Fiala
Foto: Florian Rainer

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